Apple: Vom Computerhersteller zum Technologiekonzern
Kurzbeschreibung
Steve Wozniak, Steve Jobs und Ron Wayne gründeten 1976 mit einem Startkapital von 1.300 US-Dollar Apple — Wayne verließ Apple bereits elf Tage später. Das erste Produkt war der Apple I. Die Verkäufe des Nachfolgers Apple II waren so gut, dass Apple Ende 1979 Geld in einen Rechner mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) investierte. Inspiriert waren Jobs und die Mitarbeiter von der GUI des Xerox Alto.
Einer der ersten Heimcomputer mit Maus und einem Betriebssystem mit GUI war 1983 die Apple Lisa; erfolgreich war der 10.000 USD-Rechner nicht. Technisch ähnlich, aber viel preisgünstiger, erschien 1984 der Macintosh — der Name ist von der Apfelsorte McIntosh abgeleitet. Der Werbespot „1984“ für den Mac beim Super Bowl XVIII ist legendär und die Serie wurde ein großer Erfolg.
2001 erschienen iPod und iTunes, 2003 folgte der iTunes Music Store. Apple entwickelte sich damit über den Computerhersteller hinaus zu einem Anbieter von Unterhaltungselektronik und digitalen Medienangeboten. 2007 stellte das Unternehmen iPhone und Apple TV vor und änderte seinen Namen von Apple Computer Inc. in Apple Inc.
Besonders der Erfolg des iPhone verschob die wirtschaftlichen Gewichte im Unternehmen. Macintosh-Computer blieben ein wichtiger Geschäftsbereich, machten aber einen deutlich kleineren Anteil des Gesamtumsatzes aus. Im Geschäftsjahr 2015 entfielen auf den Mac rund elf Prozent des Apple-Umsatzes. Apple-Geschäftsbericht 2015
Eine neue technische Entwicklungsphase begann 2020 mit dem Wechsel zu Apples eigenen M-Prozessoren. Zu den ersten Geräten mit dem M1 gehörten MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini. Auch wirtschaftlich legte das Mac-Geschäft später wieder zu: Im Geschäftsjahr 2025 stieg sein Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund zwölf Prozent. M1-Vorstellung, Geschäftszahlen 2025
Quellen: