Heathkit H8

Kurzbeschreibung
Heathkit ist in den USA für elektronische Bausätze bekannt, vom Radio bis zum Messgerät. Im Juli 1977 kündigt die Firma mit dem H8 einen Computer zum Selbstbauen an; der Bausatz kostet 379 US-Dollar, fertig montiert als WH8 475 Dollar. Als Prozessor arbeitet ein Intel 8080A. Statt des verbreiteten S-100-Busses verwendet Heathkit einen eigenen 50-poligen „Benton Harbor Bus“ mit zehn Steckplätzen, benannt nach dem Firmensitz. Bedient wird der H8 über ein Tastenfeld und eine Siebensegmentanzeige auf der Front, gesteuert vom Monitorprogramm PAM-8 im ROM.
Für sinnvolle Arbeit braucht der Rechner eine Speicherkarte mit 4 KB. Programme kommen über Lochstreifen oder Kassette, ab 1978 auch über das Diskettensystem H17; als Betriebssysteme laufen HDOS und CP/M. 1978 folgt der H89 mit Z80 und eingebautem Terminal, den Zenith später als Z89 verkauft. 1981 endet die Fertigung des H8, weil er neue Funkstörvorschriften der US-Behörde FCC nicht erfüllt.
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