Osborne 1

Kurzbeschreibung
Der Osborne 1 gilt als erster kommerziell erfolgreicher tragbarer Computer. Adam Osborne gründet dafür die Osborne Computer Corporation, entworfen wird der Rechner von Lee Felsenstein; er kommt im April 1981 auf den Markt. Im Koffergehäuse stecken ein Z80-Prozessor mit 4 MHz, 64 KB RAM, zwei 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerke und ein winziger 5-Zoll-Bildschirm mit 52 × 24 Zeichen. Als Betriebssystem dient CP/M 2.2. Der Rechner wiegt etwa 11 Kilogramm und braucht eine Steckdose, einen Akku hat er nicht.
Der Clou ist der Preis: Für 1.795 US-Dollar gibt es Software im Wert von über 1.500 Dollar dazu, darunter WordStar, SuperCalc und BASIC. In den ersten acht Monaten verkauft Osborne rund 11.000 Geräte, zu Spitzenzeiten etwa 10.000 im Monat. Dann kündigt die Firma zu früh das bessere Modell Osborne Executive an, Kunden warten ab, und der Absatz bricht ein. Dieses Phänomen trägt seither den Namen Osborne-Effekt. Hinzu kommt Konkurrenz durch den Kaypro und später den IBM PC.
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