Das ehemalige Museum
Von 2016 bis 2023 war die Sammlung im BINARIUM in Dortmund öffentlich zugänglich, einem Museum für Spielkonsolen und Heimcomputer. Christian Ullenboom hat es aufgebaut und betrieben – als Sammler, Museumsdirektor, Ausstellungsdesigner und Kurator in einer Person. Die Aufteilung der Räume, die Vitrinen und Spielstationen, die chronologische Abfolge der Abschnitte und jeder Objekttext stammen von ihm.
Auf rund 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche führte der Rundgang durch drei Hallen von den ersten Spielen im Labor bis zur Gegenwart. Die Bilder und das Video zeigen, wie die Ausstellung aussah.
Vom privaten Projekt zur neuen Übernahme
Das BINARIUM entstand aus Christian Ullenbooms privater Leidenschaft für Spielkonsolen und Heimcomputer und fand großen Zuspruch bei seinen Besuchern. Der laufende Museumsbetrieb erforderte einen zeitlichen Einsatz, der über den Rahmen eines Hobbys hinausging. 2023 beendete Ullenboom den Betrieb, um wieder mehr persönlichen Freiraum zu gewinnen.
Heute wird die Sammlung als Ganzes angeboten. Eine museale Nutzung ist ebenso möglich wie die Übernahme in eine private Sammlung.
Rundgang im Video
Das Video zeigt die Ausstellung in einem Durchgang.
Drei Hallen, eine Chronologie



Ausstellungsdesign
Beleuchtete Wandvitrinen zeigten die Geräte im Zusammenhang ihrer Zeit, flache Tischvitrinen ergänzten sie im Raum. An Spielstationen konnten Besucher selbst spielen, und inszenierte Räume wie ein Wohnzimmer der 1970er-Jahre zeigten die Geräte dort, wo sie einst standen.









Das Museum im Betrieb



Vor dem Aufbau

In den Medien
Über das BINARIUM berichteten Fernsehen, Radio, Presse und Fachmedien, darunter:
- Deutsches Museum der digitalen Kultur eröffnet in Dortmund (heise online, Februar 2016)
- Neues Computer-Museum in Dortmund (WDR Lokalzeit aus Dortmund, Dezember 2016)
- 超レトロゲームをドイツでプレイ、デジタル文化博物館レポート (Engadget Japan, Dezember 2016)
- Nostalgiemuseum für Gamer: das Dortmunder BINARIUM (WDR 5 Scala, Januar 2017)
- Konsolenmuseum (SAT.1 NRW, Februar 2017)
- Retrogaming im Binarium in Dortmund (WAZ, Februar 2017)
- Neues Computermuseum in Dortmund: Binarium (RETURN-Magazin, März 2017)
- Zeitreise in die Vergangenheit der Videospiele (Westfalenpost, Juli 2017)
- Das Binarium ist der Freund, den sich Computerspieler immer gewünscht haben (Ruhr Nachrichten, Juli 2018)
- Museum für Computerspiele: Und ewig juckt der Triggerfinger (WAZ, Juni 2019)
- Das BINARIUM (ruhr-guide, Februar 2022)
Ausstellungskonzept
Die Gliederung der Ausstellung mit ihren Bereichen, Sektionen und Texten ist als Ausstellungskonzept erhalten.
Seine Erfahrung aus Aufbau und Betrieb gibt Christian Ullenboom auf Wunsch an den künftigen Eigentümer der Sammlung weiter. Was dazugehört, beschreibt das Angebot.
Die Sammlung heute
Die Aufnahmen dokumentieren das frühere Museum. Die Hardware der damaligen Spielstationen gehört weiterhin zur Sammlung.
Die vorhandenen digitalen Ausstellungstexte, das Ausstellungskonzept und die Fotos können übernommen werden. Die Sammlung befindet sich in Dortmund und kann nach Terminabsprache besichtigt werden. Abholung und Abtransport organisiert der Käufer.