THE 1000 COLLECTION

Ausstellungskonzept

Aus der Sammlung entstand im BINARIUM in Dortmund eine öffentliche Ausstellung. Das dokumentierte Konzept verbindet Spielkonsolen und Computer in zwei chronologischen Spuren. Es kann zusammen mit den digitalen Ausstellungstexten übernommen und für einen neuen Standort weiterentwickelt werden.

Direkt zur Gliederung · Das frühere BINARIUM ansehen

Grundlage für eine neue Ausstellung

Die Gliederung bietet einen Ausgangspunkt für die Auswahl von Themen, die Reihenfolge eines Rundgangs und die Verbindung von Objekten mit erklärenden Texten. Ein neuer Betreiber kann daraus eigene Schwerpunkte entwickeln und Umfang, Räume und Vermittlungsangebote auf sein Publikum abstimmen.

Christian Ullenboom unterstützt auf Wunsch bei dieser Anpassung sowie bei Aufbau und Eröffnung. Seine fachliche Begleitung ist im Erwerbspreis enthalten; Umfang, Zeitplanung und Reisekosten werden individuell vereinbart. Über die Übernahme sprechen.

Geschichte zeigen und erlebbar machen

Drei Beispiele aus dem Konzept zeigen unterschiedliche Zugänge:

  • Spielen und selbst gestalten: Die C64-Sektion verbindet Geräte und Steckmodule mit Werbung, Musik und Spielen. Für einen Neuaufbau lassen sich daraus Vorführungen oder Angebote zum eigenen Ausprobieren entwickeln.
  • Technik durch Vergleiche verstehen: Der Bereich Peripherie und Immersion stellt unterschiedliche Formen der Spielsteuerung gegenüber. Objekte, Schautafeln und neu eingerichtete Vorführstationen können zeigen, wie sich die Bedienung verändert hat.
  • Spielkultur entdecken: Die Medien-Lounge verbindet Zeitschriften, Musik und Demos. Sie bietet Anregungen für einen eigenen Bereich zum Lesen, Hören und Vertiefen.

Spiel- und Medienstationen werden für einen neuen Standort neu eingerichtet. Die Auswahl geeigneter Geräte, Software und Präsentationsformen gehört zur konkreten Ausstellungsplanung.

Konzept und heutiger Bestand

Die Seiten dokumentieren die frühere Gliederung und ergänzende Entwurfsideen. Fotos zeigen das damalige Museum. Die Umsetzung einzelner Vorschläge ist nicht durchgängig belegt; als „Planungsnotiz“ markierte Punkte stammen aus früheren Prüfvermerken.

Für den Erwerb sind die heutigen Bestandslisten maßgeblich. Die Hardware der früheren Spielstationen gehört weiterhin zur Sammlung.

Die gemeinsame Bestandsübersicht bündelt den Lieferumfang. Das Konzept und die vorhandenen digitalen Texte dienen als Arbeitsgrundlage für die neue Ausstellung.

Bausteine einer Sektion

BegriffBedeutung im Konzept
SpurSpielkonsolen und Computer, jeweils in einer chronologischen Abfolge
AusstellungsbereichThematischer Block einer Spur, etwa „Die Hochphase der 8-Bit-Heimcomputer“
SektionEinheit innerhalb eines Bereichs mit eigenem Thema, etwa „C64“
SchautafelEinführungs- oder Hintergrundtext zu einem Thema
ExponatFür das Thema ausgewähltes Objekt oder eine Objektgruppe; den aktuellen Bestand zeigen die Bestandslisten
SpielstationKonzept für das eigene Ausprobieren an einem Gerät oder einer Emulation
MedienstationKonzept für die Vertiefung durch Video, Ton oder interaktive Darstellung

Die Geschichte hinter den beiden Spuren erzählt die Seite Geschichte der Heimcomputer und Spielkonsolen.

Gliederung

Die folgenden Bereiche und Sektionen erschließen das Konzept. Die Kacheln nennen die beschriebenen Bausteinarten.

Spur Spielkonsolen

Spielkonsolen

Bereich Konsolen 1

Die Anfänge: Generation 0 bis 2

Von den ersten Spielen im Labor über Ralph Baer, die Magnavox Odyssey und Pong bis zur zweiten Konsolengeneration, dazu elektronisches Spielzeug, Spielhallen und Peripherie.

Sektion 6

Generation 1

Konzeptbausteine: Schautafel · Exponat · Spielstation · Medienstation

Foto: eigene Aufnahme

Zur Seite

Sektion 7

Interton

Konzeptbausteine: Schautafel · Exponat

Foto: eigene Aufnahme

Zur Seite

Bereich Konsolen 2

Die großen Generationen: 3 bis 6

Vom Videospiel-Crash 1983 über Nintendo, die PC Engine und das Neo Geo bis zur sechsten Generation, dazu Konsolen im HiFi-Regal, Kopierstationen und Spielstationen.

Sektion 9

Generation 5

Konzeptbausteine: Schautafel · Exponat · Spielstation

Foto: eigene Aufnahme

Zur Seite

Sektion 11

Generation 6

Konzeptbausteine: Schautafel · Exponat · Spielstation

Foto: eigene Aufnahme

Zur Seite

Bereich Konsolen 3

Jüngere Generationen und neue Spielweisen

Die Generationen 7 und 8, Peripherie und Immersion sowie Ansätze für eine Weiterentwicklung bis zur PlayStation 5. Dazu Mobile Gaming, Virtual Reality und Simulatoren.

Sektion 5

Mobile Gaming

Konzeptbausteine: Schautafel · Exponat · Spielstation · Medienstation

Foto: eigene Aufnahme

Zur Seite

Spur Computer

Computer

Bereich A

Rechnergeschichte

Die kleine Ausstellung kommt ohne Exponate aus und arbeitet mit Schautafeln. Sie stellt den geschichtlichen Ablauf her und visualisiert, wie jung Computer …

Bereich B

Die ersten Heimcomputer

In der Anfangsphase mussten Heimcomputer noch selbst zusammen gebaut werden. Die Pioniere des Heimcomputers mussten mit Lötkolben und Messgerät umgehen können …

Bereich C

Die Anfänge der 8-Bit-Heimcomputer

Rechner werden nicht mehr als Bausätze angeboten, sondern komplett vermarktet.

Bereich D

Die Hochphase der 8-Bit-Heimcomputer

Beginn eines Massenmarktes, Computer für die Mitte der Gesellschaft.

Sektion 4

C64 (1982)

Konzeptbausteine: Schautafel · Exponat · Spielstation · Medienstation

Zur Seite

Bereich E

16/32-Bit-Heimcomputer und 8-Bit-Nachzügler

Wie auch in der Konsolen-Spur sind ausgewählte Amiga- und Atari-Spiele per Emulation verfügbar.

Sektion 2

Amiga

Konzeptbausteine: Schautafel · Exponat · Medienstation

Zur Seite

Sektion 3

Atari

Konzeptbausteine: Schautafel · Exponat · Spielstation

Zur Seite

Bereich F

Der Standard-PC

Ausstellungskonzept zum Standard-PC: Firmware, Steckkarten, Grafik, Sound und Windows als Themen für Schautafeln und Medienstationen.

Bereich G

Tragbare Computer und Laptops

Ausstellungskonzept zu tragbaren Computern und Laptops: Gerätebeispiele sowie Schautafelthemen zu Batterien, LCD- und TFT-Technik.

Bereich H

Smartphones und Tablets

Ausstellungskonzept zu mobilen Computern: Taschencomputer, PDAs und Smartphones als Beispiele für den Wandel der persönlichen Computernutzung.

Bereich I

Peripheriegeräte

Ausstellungskonzept zur Computerperipherie: Laufwerke, Eingabegeräte, Drucker, Monitore und Datenübertragung als anschauliche Technikthemen.

Bereich J

Retro-Computing und Retro-Gaming

Ausstellungskonzept zu Retro-Computing und Retro-Gaming: Emulatoren, FPGA-Systeme, Erweiterungen, Zeitschriften und die Retro-Szene.

Bereich K

Medien-Lounge

Eine Idee für einen Bereich zum Lesen, Hören und Vertiefen mit Zeitschriften, Demos und Computermusik.