Camputers Lynx

Kurzbeschreibung
Der Lynx des britischen Herstellers Camputers kommt Anfang 1983 auf den Markt, mit 48, 96 oder 128 KB RAM zu Preisen von 225, 299 und 345 Pfund – deutlich teurer als ZX Spectrum oder Oric-1. Ein Z80A arbeitet mit einem Videocontroller Motorola 6845; der Rechner zeigt stets 256 × 252 Punkte in acht Farben. Die hohe Auflösung hat ihren Preis: Der Bildaufbau ist sehr langsam, und ohne Sprites und Soundchip (es gibt nur einen einfachen 6-Bit-Wandler) eignet sich der Lynx schlecht für Spiele. Es erscheinen rund 60 kommerzielle Titel.
Die Zeitschrift Computing Today nennt ihn ein „fehlerhaftes Juwel“. Im Juni 1984 stellt Camputers nach etwa 30.000 verkauften Geräten den Betrieb ein; ein geplanter Nachfolger Super-Lynx wird nie fertig.
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