Exelvision EXL 100 und Exeltel


Kurzbeschreibung
Der EXL 100 ist ein französischer Heimcomputer von 1984. Entwickelt wird er von Exelvision, einer Firma ehemaliger Ingenieure von Texas Instruments, darunter Jacques Palpacuer, Victor Zebrouck und Christian Petiot. Entsprechend steckt viel Technik von Texas Instruments darin: Statt der damals üblichen Prozessoren 6502 oder Z80 arbeitet ein TMS 7020 mit 4,9 MHz, für die Grafik sorgt der TMS 3556 mit 40 × 25 Zeichen Text und 320 × 250 Punkten in acht Farben, und der Sprachchip TMS 5220 lässt den Rechner Französisch sprechen. Der EXL 100 hat 34 KB RAM.
Auffällig ist der Aufbau: Die Zentraleinheit steht für sich, Tastatur und Joysticks sind kabellos und übertragen ihre Signale per Infrarot, betrieben mit Batterien. Ein Betriebssystem im eigentlichen Sinn gibt es nicht, die Programmiersprache ExelBasic kommt als Steckmodul. Der Rechner kostet zum Start 3.190 Francs. Im Rahmen des staatlichen Plans „Informatik für alle“ gelangen rund 9.000 Geräte in französische Schulen.
1986 folgt der Exeltel mit eingebautem Modem nach der Norm V23. Das Exemplar der Sammlung ist eine spanische Ausführung, vertrieben von Amper.
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