IBM Personal Computer 5150

Kurzbeschreibung
Am 12. August 1981 stellt IBM den IBM Personal Computer, Modell 5150, vor. Entwickelt wird er in nur einem Jahr von einem kleinen Team in Boca Raton (Florida) unter William C. Lowe und Philip Don Estridge. Um so schnell zu sein, verwendet IBM überwiegend handelsübliche Bauteile und veröffentlicht die technische Dokumentation – eine offene Architektur, für die andere Firmen Erweiterungskarten und Software entwickeln können.
Als Prozessor arbeitet ein Intel 8088 mit 4,77 MHz. Ab Werk hat der Rechner 16 oder 64 KB RAM, erweiterbar auf 640 KB. Programme kommen von einem oder zwei 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerken (160 KB pro Seite) oder über einen Kassettenanschluss. Für die Anzeige gibt es zwei Grafikkarten: den Monochrome Display Adapter (MDA) für den grünen Monitor IBM 5151, wie er in der Sammlung vorhanden ist, und den Color Graphics Adapter (CGA). Als Betriebssystem liefert Microsoft PC DOS, das auf 86-DOS beruht. Die Grundausstattung mit 16 KB, CGA-Karte und Tastatur, aber ohne Laufwerk, kostet 1.565 US-Dollar.
Der PC verkauft sich weit besser als erwartet. Nur das BIOS hält IBM unter Verschluss; Firmen wie Compaq bauen es im Reinraumverfahren nach, und so entsteht ein riesiger Markt kompatibler Rechner. Der IBM-PC-Standard prägt Personal Computer bis heute.
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