Thomson MO5


Kurzbeschreibung
Der MO5 erscheint im Juni 1984 als günstiger Heimcomputer des französischen Elektronikkonzerns Thomson; der Einführungspreis liegt bei 2390 Francs. Im Inneren arbeitet ein Motorola 6809E mit 1 MHz. Von den 48 KiB RAM belegt der Bildspeicher 16 KiB, für Programme bleiben 32 KiB. Die Grafik zeigt 320 × 200 Pixel in 16 Farben, wobei je acht nebeneinanderliegende Pixel nur zwei Farben teilen.
Bekannt wird der MO5 durch den Plan Informatique pour tous, mit dem die französische Regierung Computer in die Schulen des Landes bringt. Außerhalb Frankreichs verkauft er sich dagegen kaum. Für das Ausland stellt Thomson 1985 den MO5 E vor, mit Parallelschnittstelle, zwei Joystick-Anschlüssen, eingebautem PAL-Modulator und Netzteil sowie besserem Ton. Neben dem MO5 besitzt die Sammlung auch einen MO5 E und zwei Exemplare der weißen Sonderedition MO5 Michel Platini.
Die Tastatur in AZERTY-Belegung hat 58 Tasten, die zusätzlich BASIC-Befehle wie PRINT, LIST oder RUN tragen. Links oben auf dem Gehäuse sitzen der Modulschacht und die Taste INITIAL PROG, die den Rechner neu startet.
Stammbaum
- Dieses ObjektThomson MO5
- NachfolgerThomson MO5 E
Quellen und weitere Links
Verbindungen in der Sammlung
Software in der Sammlung
- Thomson Software und Module · 8 Titel
Erwähnt in
Schlagwörter
Die Gesamtsammlung übernehmen.
Die Sammlung wird als Ganzes angeboten. Welche Objekte dazugehören, zeigen die Bestandslisten.